Herzlich Willkommen in der Elbestadt Dömitz

Dömitz an der Elbe ist der südlichste Ort in Mecklenburg-Vorpommern und liegt im UNESCO Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Naturpark Mecklenburgisches Elbetal, im Dreiländereck von Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Brandenburg sowie am südlichen Rand der Griesen Gegend. Dömitz ist der Endpunkt der Müritz-Elde-Wasserstraße. Ein echtes Highlight ist die Festung Dömitz. Sie überdauerte die Jahrhunderte und gilt heute als eine der besterhaltenen Festungen in Norddeutschland. Der bekannteste Häftling war der Mecklenburger Schriftsteller Fritz Reuter, der im 19. Jahrhundert hier auf der Festung einsaß.

Die größte Binnenland-Wanderdüne Europas hier bei uns am Stadtrand, die Dömitzer Hafenmeile mit Hotel und Erlebnisgastronomie, Strandbereiche und Panorama-Café 40 m über der Elbe mit phantastischem Ausblick und die Festung gehören zu den meistbesuchten Orten in der touristischen Landschaft Mecklenburgs.

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Neues Eigenheim Marke Eigenbau für Störche

Zuversichtlich und frisch verlobt geben Herr und Frau Weißstorch ihr neues
Eigenheim in Dömitz der Öffentlichkeit bekannt.
Auf dem ca. 24 m hohem Schornstein der Alten Brauerei Köhn, der heutigen
Glaskunstwerkstatt von Glaskünstlerin Ute Stender, haben die Störche ihr
Nest in knapp 5 Wochen erbaut.

Neues Eigenheim

Herzlich begrüßt von der Hausbesitzerin, den
Bürgern des Elbestädtchens und natürlich besonders auch, von den
touristischen Gästen der Stadt und Umgebung. Storchens sorgen für reichlich
Aufmerksamkeit mit Klappern und kunstvollen Werbetänzchen auf dem gut
sichtbaren Nest.

Es wäre doch zu schön, wenn zu den drei besetzten
Storchennestern in Dömitz ein viertes Brutpaar in Zukunft für
Storchennachwuchs sorgen wird. Die Storchennachbarschaft in Heiddorf hat
sogar 5 Junge in diesem Jahr und in Klein Schmölen-Ausbau am Dünenrand kann
auch eine derartige Großfamilie begrüßt werden. Im Bier- und Kaffeegarten
des Dömitzer Elbcafe´s  wird  mit Blick aufs Storchennest  der
gastronomische Aufenthalt bereichert. Hier haben die seit Jahren
zuverlässigen Storcheneltern zwei Storchenkinder in diesem Jahr.

So ist es nicht außergewöhnlich, dass in der Altstadt von Dömitz ab und an ein Storch
über die Straßen fliegt und in den Wiesen um den Ort immer Störche
anzutreffen sind. Kürzlich machten 24 Störche auf den Lampen unseres
Sportplatzes am Elbeweg mächtig Eindruck.
Bei www.deutsche-storchenstrasse.de ist von zu Hause aus viel interessantes
zu erfahren. Aber live ist live, bleibt die Devise für Storchenfreunde und
die es werden wollen.

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Start des Projekts „Schutzstreifen außerorts“ im Amt Dömitz-Malliß

Mit der Freigabe der neu aufgebrachten Markierungen für Radfahrer im Amt Dömitz-Malliß starten die Staatssekretärin im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Ina-Maria Ulbrich, und der Beigeordnete Verkehr im Landkreis Ludwigslust-Parchim, Andreas Neumann, heute (10.07.2013) den bundesweiten Fahrrad-Modellversuch „Schutzstreifen außerorts“ in Mecklenburg-Vorpommern.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern nimmt federführend neben sechs weiteren Regionen an dem bundesweiten Projekt für den Radverkehr teil. Es trägt den Titel „Modellversuch zur Abmarkierung von Schutzstreifen außerorts und zur Untersuchung der Auswirkungen auf die Sicherheit und die Attraktivität im Radverkehrsnetz“. Das Projekt ist Teil des „Nationalen Radverkehrsplans 2020 – Den Radverkehr gemeinsam weiterentwickeln“.

 

Die weiteren Modellstrecken befinden sich in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. Die bundesweite Projektleitung liegt beim Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern.

 

Ina-Maria Ulbrich: „Wir müssen neue Lösungen finden, um außerorts einen sicheren Radverkehr zu gewährleisten. In der Novelle zur Straßenverkehrsordnung im Jahr 1997 wurde die Möglichkeit von Fahrradschutzstreifen zugelassen, aus Mangel an Erkenntnissen jedoch nicht außerhalb von geschlossenen Ortschaften. Dies holen die Länder jetzt nach. Für Straßen mit einer so geringen Verkehrsdichte, auf denen der Bau eines Radweges nicht begründet ist, brauchen wir Alternativen.“

 

Kriterien für die Auswahl der bundesweiten Modellstrecken waren unter anderem ein Fahrbahnquerschnitt von bis zu 7,50 Meter Breite und eine relativ geringe Verkehrsbelastung (weniger als 4.000 Kfz/24 Stunden).

 

Als Teststrecken wurden im Land die Kreisstraßen 41 und 42 im Landkreis Ludwigslust-Parchim ausgewählt. Die Kreisstraße 41 wird vom Abzweig Vornhorst bis zum Knoten Kreisstraße 42 (Länge: 5.800 Meter) und die Kreisstraße 42 vom Knoten Kreisstraße 41 bis zum Knoten Kreisstraße 44 (Länge: 4.400 Meter) in den Versuch einbezogen. Hier wurde die Fahrbahnmarkierung entfernt und für Radfahrer in beiden Fahrtrichtungen ein Schutzstreifen von einem Meter Breite markiert.

 

Radfahrer nutzen die abmarkierten Streifen. Autofahrer nutzen die komplette mittlere Fahrbahn (Kernfahrbahn). Bei Gegenverkehr, vor Kurven und Kuppen dürfen sie auf den für Radfahrer abmarkierten Streifen ausweichen. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 70 km/h begrenzt.

 

„Vorbild für diesen Versuch sind die Niederlande, wo diese Form der Verkehrsführung bereits seit Jahren erfolgreich angewendet wird. Ich bin gespannt, ob sich die Auto- und Radfahrer auch in unserer Region damit anfreunden können“, so Ina-Maria Ulbrich.

 

Andreas Neumann: „Wir begrüßen die Teilnahme unseres Landkreises an diesem Modellprojekt außerordentlich. Zum einen liegt uns die Sicherheit aller Radfahrer am Herzen, und wir sehen in dem neuen Schutzstreifen-System eine gute Chance, das Radfahren auch jenseits der Radwege deutlich sicherer zu machen. Zum anderen genießt der Landkreis Ludwigslust-Parchim gerade auch unter Radwanderern einen ausgezeichneten Ruf. Ich würde mich freuen, wenn dieses Projekt zur weiteren Attraktivitätssteigerung beiträgt und neue Wege zum Entdecken der Region eröffnet.“

 

Das Projekt ist bis zum 31. Dezember 2014 befristet und wird bis dahin wissenschaftlich begleitet. Abhängig von den Erkenntnissen werden die Fahrradschutzstreifen anschließend beibehalten oder wieder entfernt.

 

Die Kosten des bundesweiten Forschungsprojekts in Höhe von 214.000 Euro übernimmt der Bund. Die Kosten für die Abmarkierungen in den Teilprojekten werden vom Bund mit 80 Prozent gefördert. Das Land übernimmt einen Eigenanteil von 13.000 Euro.

 


 

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung M-V

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Wo kann ich schlafen, essen und trinken?

Luftbild von Dömitz

Unser Elbestädtchen aus der Luft  betrachtet zeigt Ihnen, es lohnt sich hier zu verweilen. Zimmer und Gastronomie finden Sie im historischen Stadtgebiet und in unseren Ortsteilen. Kein Zimmer ist weiter als 7 km vom Kirchturm entfernt und auf einem gut ausgebauten Radwegenetz zu erreichen. Radwanderer sind natürlich herzlich Willkommen und auch gern bei einer Übernachtung, auch in den Ferienwohnungen.
Sollte in Dömitz zur Saison nicht das gewünschte Zimmer für Sie gerade frei
sein, helfen wir in der näheren Umgebung etwas Passendes für Sie zu finden.
Hier können Sie schon mal für Ihre Planung in jedes Haus hinein „klicken“ und so wählen. Unsere Zimmer werden ganzjährig vermietet und auch für eine Übernachtung.

Wir hoffen auf Ihr Interesse und helfen auch gern telefonisch.

Dömitz-Information Tel. 038758 22112

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D Ö M I T Z – EINE EINLADENDE KLEINSTADT AN DER ELBE

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Im Südwesten des Landes Mecklenburg liegt unmittelbar an der Elbe, die Festungsstadt Dömitz. Die Stadt wurde durch die Schifffahrt und die Festungsgeschichte geprägt.
Das Bild des historischen Stadtkerns von Dömitz ist bemerkenwert interessant. Die Kirche im Zentrum und noch viele Fachwerkgebäude aus dem 19. Jh. und auch vereinzelnd aus dem 18.Jh. lassen das Stadtbild beschaulich und einladend erscheinen. Das Rathaus als Fachwerkbau des 19.Jh. und die umgebenden historische Wohngebäude bilden einen mit Kastanien bestanden beindruckenden Martplatz mit schattigen Sitzplätzen unter den Bäumen.

Das älteste und prägendste Bauwerk der Stadt ist die noch heute sehr gut erhaltene pentagonale Festungsanlage. Es ist der einzige vollständig erhaltene Festungsbau der Renaissance in Norddeutschland. Die Festung wurde in den Jahren 1559 – 1565 errichtet und war lange Zeit ein starker militärischer Punkt zur Sicherung der mecklenburgischen Landesgrenze und zum Schutz des Elbüberganges.

Die evangelische Johanniskirche in der Stadt ist ein neugotisches Bauwerk und wurde im Jahr 1873 fertig gestellt und geweiht. Die Kirche und der Slüterplatz, benannt nach dem in Dömitz geborenem mecklenburgischen Reformator Joachim Slüter bilden zusammen mit den angrenzenden Geschäftshäusern, wie auch einem historischen Karstadt-Kaufhaus,  das Zentrum der Altstadt. Die Kirche der katholischen Gemeinde ist ein Bauwerk des 21. Jahrhunderts und befindet sich in der Elbstraße mit Zugand zum Stadtwall.

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Ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in der Stadt spiegelt sich in dem Wirken der Vereine und Organisationen. Besonders begeistert feiert Dömitz am 11.11. und im Februar des folgenden Jahres den Karneval. Veranstaltungen und der jährliche Karnevalsumzug bringen tausende Besucher in die Stadt. Im Sommer ist es das Hafenfest und das Schützenfest mit Umzug und Königsschuß, im Frühjahr und im Herbst sind es der Kanu–Club mit dem An- und Abpaddeln und die Festmärkte, die Musiknacht, die offenen Gärten und Hinterhöfe, Konzerte verschiedenster Art auf dem Festungshof und zahlreiche interessante Kleinveranstaltungen mit Sport und Spiel und  Kunst und Kultur, welche zahlreiche Besucher in die Stadt führen.

Der bedeutende niederdeutsche Dichter, Fritz Reuter, verbrachte das letzte Jahr seiner „Festungstid“ (1839-1840) in der Festung Dömitz. Reuters literarisches Werk hat mit dazu beigetragen, dass die Stadt weit über Mecklenburgs Grenzen hinaus bekannt geworden ist. Der „Ruklas von ganz Mecklenburg“, wie Reuter einst schrieb, ist Dömitz aber sicher nicht mehr.
Im Jahr 1894 verließ das Militär die Festung und seit einem Jahr darauf unterliegt die Festung einer zivilen Nutzung. 1953 entstand im ehemaligen Kommandantenhaus der Festung ein Museum zur Stadt- und Festungsgeschichte und in der ehemaligen Festungskapelle wurde 1958 eine Gedenkhalle für Fritz Reuter eingerichtet. Heute ist die Festung jährlich für mehrere tausend Touristen ein interessantes Ausflugsziel in Norddeutschland.

Sonnenuntergang an der Elbe

Die alten Dömitzer Elbebrücken waren nach ihrer Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkrieges viele Jahre ein Mahnmal für die Zerstörungen des zweiten Weltkrieges und der deutschen Teilung. Durch die innerdeutsche Grenze war die Stadt für Besucher von 1961 – 1973 nicht, oder nur mit einem Sonder-Passierschein zu erreichen. Die Öffnung der innerdeutschen Grenze, brachte die entscheidenden Voraussetzungen für eine neue und demokratische Entwicklung in Dömitz.
Am 18.12.1992 wurde die neue Elbestraßenbrücke im Verlauf der B191 für den Verkehr freigegeben und ist seit dem ein Beispiel und ein Symbol für die Wiedervereinigung Deutschlands und den politischen und wirtschaftlichen Neubeginn in dem Gebiet der ehemaligen DDR.

Eine für den Tourismus reizvolle Möglichkeit in unmittelbarer Stadtnähe sind die guten Bedingungen für den Wassersport. Gut eingerichtete Fahrgastschiffe verkehren von Dömitz bis Hamburg elbab und bis Magdeburg elbauf und auf der Müritz- Elde- Wasserstraße.  Vorzüglich eignet sich Dömitz auch als Ausgangspunkt für Motor- und Paddelbootfahrten, gelangt man doch von hier über die Elde in das Gebiet der mecklenburgischen Seen sowie in den Schweriner See in die Müritz und wer will gelangt auch in die Berliner Gewässer.

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Auch für die vielen Radfahrer und Wanderer, die unsere Stadt besuchen, hat die Region um Dömitz einiges zu bieten. Ein reizvolles Landschaftsschutzgebiet in der Elbniederung bei Dömitz sind die bis zu 42 Meter hohen Wanderdünen in dem Dömitzer Ortsteil Klein Schmölen.
Einen wunderschönen Blick in die sich weiträumig erstreckende Elbtalaue erhalten die Besucher beim Überqueren der neuen Elbestraßenbrücke.

7 7 5 Jahre DÖMITZ konnten wir im Juni 2012 feierlich gestalten und freuen uns auf all die schöne Zeit, die uns hier an der Elbe nun ohne Grenzzaun gegeben wurde. Vielleicht feiern wir sogar 777 Jahre Dömitz im Jahre 2014. Besuchen Sie gerne unser Elbstädtchen, auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind wir im Zweistundentakt tagsüber zu erreichen. Schauen Sie bei den Links dort finden Sie den passenden Fahrplan zu uns. Wir freuen uns auf Sie.

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